Intravenöse Sauerstofftherapie
Oxyvenierung (nach Dr. med. H.S. Regelsberger)

Jede Zelle braucht Sauerstoff.

Sauerstoff ist wichtig für unsere Vitalität.

Bei der Oxyvenierung wird Sauerstoff, mittels einer Infusion, in die Vene appliziert. Dabei entsteht eine verstärkte Bildung des durchblutungsfördernen und antithrombotischen Hormons, Prostacyclin. Es kommt dabei zu einer starken Gefäßerweiterung und dadurch einer verbesserten Durchblutung des gesamten Körpers. Die Fließfähigkeit des Blutes wird optimiert und einer Gefäßthrombose entgegengewirkt. Eine Ausschwemmung von überflüssigem Gewebswasser (Ödeme) findet statt.

Außerdem gibt es  eine enorme Vermehrung der eosinophilen Blutkörperchen und eine entzündungshemmende Wirkung tritt ein. Das Immunsystem wird gestärkt, Pilze, Bakterien und Viren werden minimiert.

Durchführung der Behandlung

Die Behandlung erfolgt im Liegen.
Es werden mit einem Applikations-Gerät nur geringe Mengen Sauerstoff verabreicht.
Die Einlaufgeschwindigkeit liegt bei 1 – 2 ml pro Minute.

Eine „Sauerstoff-Kur“ dauert in der Regel 10 – 20 Behandlungen.
Die Sauerstoffzufuhr erfolgt über sehr dünne Kanülen so dass der Einstich kaum spürbar ist.

Nach Ende der Sauersoffzufuhr ist eine Liegezeit von 20 Minuten einzuhalten.
Während dieser Zeit hat sich der Sauerstoff im Blut weitgehend aufgelöst.